Dettling Stiftung.

31. August 2019

Sommertreffen auf dem Pragelpass

Am 31. August 2019 trafen sich die Dettlinge, um den Bödmerenurwald zu erkunden. Dabei bewiesen sie, dass sie aus gutem Holz geschnitzt sind.

Wanderung durch den Bödmerenurwald

Am diesjährigen Stiftungstreffen machten sich einige unerschrockene Dettlinge auf, den Bödmerenurwald zu erkunden. Sogar die ältesten unter uns wanderten leichtfüssig über schmale Pfade, karstigen Boden und an tiefen Felsspalten vorbei.

Jetzt wissen wir, aus welchem Holz die Dettlinge geschnitzt sind. Es muss das Holz der Fichten im Bödmerenwald sein, die sich dort seit 7000 Jahren zusammenrotten, um der Witterung zu trotzen. Wie sonst liesse sich erklären, warum 25 Dettlinge bedenkenlos rund um den Roggenstock im Muotathal marschierten, während hohe Wolkenfelder ein Gewitter ankündigten?

Der zauberhafte Bödmerenwald und die bizarren Karrenfelsen waren das Risiko wert nass zu werden. Der Urwald steht auf ehemaligem Meeresboden. Heute noch findet man Abdrücke versteinerter Meerestiere, meist Muscheln, im kalkhaltigen, scharfkantigen Fels. Das Regenwasser hat die sogenannten Karren ausgewaschen. Höhlen entstanden. Bekannt ist das Hölloch, das sich tief unter der Bödmeren befindet: eines der längsten Höhlensysteme Europas.

Knapp dem Hagel entkommen

Auf halbem Weg um den Roggenstock begann es zu donnern. Spätestens als es blitzte und die ersten Tropfen fielen, wurde es Zeit für die Dettlinge einen Zacken zuzulegen. Nicht jedem gelang es, durch schnelles Rennen, rechtzeitig ins Trockene zu flüchten. Doch immerhin entkamen alle dem bald darauf einsetzenden Hagel.

Wir liessen es uns gut gehen in der Alpwirtschaft Unter Roggenloch, bis das Gewitter vorbei war. Wer den Urwaldpavillon noch nicht besichtigt hatte, ergriff danach die Gelegenheit.

Urwaldpavillon von Thomas Dettling

Der Urwaldpavillon ist ein Werk des Architekten Thomas Dettling aus Brunnen. Die fünfeckige Form des Gebäudes gleicht unserem Familienlogo, was ein Zufall sein dürfte. Im inneren des Pavillons befindet sich eine Ausstellung mit einem 3 x 1.5m grossen Wimmelbild und dem Bohrkern der ältesten Fichte Europas. Wer sich lange genug im Pavillon aufhielt, wurde von plötzlicher Dunkelheit überrascht. Aus ihr meldete sich eine Stimme, die dazu aufforderte, während des Rundgangs im Bödmerenwald die Birkhühner nicht zu erschrecken

Spende von Stiftung zu Stiftung

Unser Präsident Peter übergab dem Präsidenten der Bödmeren-Stiftung, Walter Gwerder, eine Spende aus dem Stiftungs-Fonds. Natürlich kommt der Beitrag auch den Birkhühnern zugute aber vor allem ist sie als Zustupf an die Erhaltung des ganzen Urwaldreservates gedacht.

Dankeschön an Walter Gwerder und Walter Imhof für die informativen Führungen rund um den Roggenstock!

mehr Infos unter: www.boedmeren.ch